Direkt zum Inhalt
Senstech strain sensors

Folien-DMS & Dünnschicht-DMS

Dehnungssensoren

Kundenspezifische Sensorlösungen für die genaue Messung der Dehnung an Maschinen, Anlagen und tragenden Strukturen - robust, einfach integrierbar und industrietauglich.

Produktübersicht

Indirekte Messung grosser Kräfte an belasteten Strukturen

Mit Dehnungssensoren auf Folien‑DMS‑ und Dünnschicht‑DMS‑Basis bietet iST Senstech kundenspezifische Lösungen für präzise Kraft‑ und Dehnungsmessungen. Die Sensoren ermöglichen die indirekte Messung grosser und sehr grosser Kräfte an belasteten Struktur- oder Anlagenteilen – im sogenannten Kraftnebenschluss. Für eine zuverlässige kraftschlüssige Anbindung werden Dehnungssensoren auf Folienbasis in der Regel aufgeschraubt, während die Dünnschichttechnologie zusätzlich das direkte Aufschweissen des Sensors auf die Struktur erlaubt. Das Ergebnis sind robuste, hochpräzise Sensorlösungen für anspruchsvolle industrielle Anwendungen.

Illustration of a strain sensor
Photo of a strain gauge
  • Messbereiche bis 1000 μm/m
  • Bauformabhängig auch darüber hinaus
  • Dimensionen: ab 5 x 5 mm

Typische Technische Daten

  • Dünnschicht-DMS bis 1‘000 µm/m
  • Metall-Folien DMS bis 750 µm/m, je nach Bauform auch deutlich mehr
  • Miniaturisierbar bis auf 5 x 5 mm für kleinste Bauräume
  • Industrielle, kalibrierte Ausgangssignale

Key Features

  • Robuste Bauformen für den industriellen Einsatz
  • Einfache Austauschbarkeit
  • Geeignete Lösungen auch für Bauwerke, wie Brücken oder tragende Strukturen
  • Einfache Integration auf bestehende Strukturen

So funktioniert’s

Dehnungssensoren messen die Dehnung an einem bestimmten Ort. Diese Dehnung ist in der Regel proportional zur relevanten Messgrösse, wie Kraft, Druck, Torsion. Um ein aussagekräftiges Signal zu erhalten, wird in der Regel ein Teach-In Zyklus gefahren, bei dem die Dehnung auf die eigentliche Grösse in Bezug gesetzt wird und so einfach umgerechnet werden kann.

Integration

Die Integration von Dehnungssensoren ist entscheidend für die Messperformance und wird stets anwendungsspezifisch ausgelegt.

Die optimale Integration ergibt sich aus dem Zusammenspiel von:

Messaufgabe

Was wird gemessen?

Einbausituation

Wo wird gemessen?

Integrationsart

Wie erfolgt die Kopplung?

iST Senstech unterstützt bei der Auslegung einer anwendungsspezifisch optimierten Sensorlösung – von der Positionierung über die mechanische Kopplung bis zur Signalverarbeitung.

Mechanische Integration

Für die Messung ist eine kraftschlüssige Anbindung an die Struktur erforderlich.
Montagevarianten:

Schrauben

(Standard bei Folien-DMS):

Double-curved beam thickness

Schweissen

(nur bei Dünnschicht-DMS)

weld-on sensor

Elektronische Schnittstellen

  • Integration von Elektronik im Gehäuse möglich
  • Verstärkung des sehr kleinen DMS-Signals
  • Elektronik liefert am Ausgang ein industriell verwertbares Ausgangssignal:
    • ratiometrisch mit niedriger Hilfsenergie oder
    • mit der weit verbreiteten Hilfsenergie von 24 VDC

Dünnschicht-DMS

Vorteile

  • Spielen ihre Stärken bei kleinen und kleinsten Bauräumen aus
  • Miniaturisierung ermöglicht sehr geringe Stellkräfte (Reaktionskräfte)
  • Sehr hohe Brückenwiderstände, daher geeignet für energieeffiziente Low-Power Anwendungen

Integration

  • Einfache Schraubverbindungen
  • Schweissen: wenige Schweisspunkte sind bereits ausreichend für stabile Dehnungsübertragung
  • Sehr kleine Bauformen ermöglichen:
    • direkte Integration im Gerät oder Bauteil
    • kurze Zuleitungen